Ihren Reizen soll so mancher Schiffer erlegen und mit seinem Kahn an den steilen
Felsen gestrandet sein.

Bilder links und rechts habe ich von der früheren Loreley-Vision
abfotografiert.
An den Felsen links ist mancher Kahn gestrandet.
Vom Loreleyfelsen bietet sich ein traumhaft schöner Blick auf die große Rheinschleife.

Nicht grundlos ist der Loreley-Felsen ein Platz für große Festivals
und Veranstaltungen.
Im Info-Center wird die Geschichte von Loreley und Rheinschifffahrt lebendig.


Auf den Spuren der Loreley ....
Die Loreley
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
dass ich so traurig bin.
Ein Märchen aus uralten Zeiten
das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
und ruhig fließt der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar,
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei,
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe,
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende noch Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Loreley getan.
Passend zu den Postkarten publiziere ich hier den Rhein in seinen
schönsten Fotos:
Zum Beispiel die schönsten Blicke vom Loreley-Felsen.
 
Kein Mensch mag ewig auf einem Platz sitzen.
Ich habe die Loreley für einen Tag von ihrem Sockel im Fluss geholt
und bin mit ihr dorthin gegangen, wo sie einst gesessen haben könnte.

  
Drunten mitten im Fluss am Ende der Landzunge finden Sie das Denkmal
der Loreley. Es ist ein wunderschöner Platz, erreichbar über einen allerdings sehr
holprigen Weg betonierter Rheinkiesel. Ganz am Ende der Buhne sitzt die Loreley auf
einem gemauerten Sockel. Ihr Blick folgt dem Fluss bergab nach Nordwesten. Man kann es
drehen wie man will. Die Loreley fotografiert sich nicht gut. Sie steht zwar an einem ganz
romatischen Platz am Ende der Buhne. Doch blick sie nach Norden. Deshalb erhält sie
von vorne einfach kein Licht. Wer halbswegs gutes Licht haben will, muss zur Sommermitte
gegen Abend kommen. Wenn die Sonne im Juni am höchsten steht und am längsten scheint,
beleuchten ihre Strahlen am Abend die Loreley auch schon mal von schräg vorne.

Vorne am Ende der Landzunge sitzt die Loreley heute auf einem
gemauerten Sockel.
Ungünstige Exposition zum Licht macht gute Aufnahmen schwierig.
Die Loreley
Manchmal, wenn Loreley dem Fotografen hold ist, sendet sie ihm ihre Töchter.
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Ich weiß nicht, was soll es
bedeuten,
dass ich so traurig bin.
Ein Märchen aus uralten Zeiten
das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist so kühl und es dunkelt,
und ruhig fließet der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein. |
Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar,
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei,
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei. |
Den Schiffer im kleinen Schiffe,
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende noch Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Loreley getan. |
 
Wie kritisch dieser Knick im Rhein zu befahren ist zeigt der
Tanker. Schon vor der Kurve richtet ihn sein Steuermann per Powerslide auf die sich
ändernde Fahrtrichtung aus. Weiter flussab vor St. Goar und St. Goarshausen kommen die
Schiffe wieder in ruhigeres Fahrwasser. |